Samstag, 24. Oktober 2015

Gedeckter Apfelkuchen


Heute habe ich mal wieder einen unserer Lieblingskuchen gebacken. Einen gedeckten Apfelkuchen.  Den habe ich vor ca. einem Jahr zufällig bei Chefkoch entdeckt und seitdem hat er sich zu einem Dauerbrenner gemausert. Wir mögen den Kuchen so gerne, weil er durch das Apfelmus besonders saftig wird.


Rezept (wie ich es immer backe)
Für den Boden:
200g Butter
80g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
1 Ei
-> diese Zutaten miteinander schaumig rühren.
300g Mehl Type 550
-> zu der Butter-Ei-Zucker-Masse geben und gut verrühren.
-> ein Obstkuchenblech (ein normales tut es auch) buttern und den Boden mit Backpapier auslegen.
-> den Teig darauf gleichmäßig verteilen.

Für den Belag:
3-4 Äpfel
350g (mehr oder weniger) Apfelmus
-> Äpfel schälen und klein schneiden. Ich nehme dafür die Äpfel, die wir gerade da haben.
-> Äpfel mit Apfelmus mischen (wir mögen es, wenn der Belag etwas feuchter ist und deshalb nehme ich tendenziell eher mehr Apfelmus) und gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

Für die Streusel:
200g Butter
-> Butter schmelzen.
300g Mehl
100g Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
-> Zutaten mischen.
-> Zutaten in die Butter geben und vermengen.
-> Auf den Kuchen streuen.
-> Im Backofen bei Umluft bei 160°C ca. 50Min backen. Etwas auf die Streusel aufpassen, eventuell die Backtemperatur und -dauer an euren Backofen anpassen.

Guten Appetit!

Hier findet ihr das Original-Rezept.


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Mailin


Das ist Mailin, eine Themenseife zu Asien. Das bedeutet, ich habe versucht mich mit Inhalt und Optik dem Thema anzunähern.
Die Seife enthält 48% Kokosöl (für viel Schaum), 24% Erdnussöl, 20% Reiskeimöl, 4% Jojobaöl und 4% Rizinusöl. Dazu Rohseide in der Lauge. Und wie immer etwas Salz, Zucker und Zitronensäure.
Gefärbt ist die Seife mit roter und grauer Tonerde und die weißen Anteile sind ungefärbt.
Und passend beduftet ist die Seife mit dem Parfümöl China Rain von Brambleberry; ein herrlich frischer Duft, der moderat angedickt hat. Ich glaube, den gibt es inzwischen nicht mehr zu kaufen.
Und natürlich ist der Seifenleim dann in mein geliebtes Drachentray gekommen. Das ursprünglich auch die Inspiration war, überhaupt eine Themenseife Asien zu sieden.

Mal gucken, was es heute bei RUMS sonst noch zu sehen gibt.



Dienstag, 20. Oktober 2015

Wollsocken reparieren

Wisst ihr, was mich immer nervt? Wenn man schöne Wollsocken gestrickt hat und nach ungefähr einem Jahr (intensiven) Tragens, haben die Socken riesige Löcher an der Sohlenseite. Aber der Sockenschaft ist meist noch tiptop.
Und da der große Mann dieses Jahr mindestens drei Paar von diesen Löcher-Kandidaten hat, ich aber keine Lust (und Zeit) habe komplett neu zu stricken, habe ich mich entschlossen die vorhandenen Lochsocken einfach zu reparieren. Auf das sie ein weiteres Jahr halten.


Dafür habe ich einfach zuerst den Teil abgeschnitten, in dem die Löcher drin waren und wo die Wolle schon sehr dünn war. Ok, dass hat etwas Überwindung gekostet. 


Dann habe ich die ersten zwei bis drei Reihen aufgeribbelt, um alle losen Fäden zu eleminieren und alle Maschen ordentlich in Reih und Glied zu haben, um sie mit einem Nadelspiel aufnehmen zu können.


Und da ich keine passende Wolle mehr da hatte, habe ich einfach mit einer anderen (ungefähr) passenden Wolle angefangen die neue Spitze anzustricken.


Und das habe ich mit beiden Socken gemacht. Und -zack- hatte ich in der Hälfte der normalen Strickzeit wieder ein Paar komplett guter Socken, die hoffentlich das nächste Jahr halten. 

Und im Laufe des Winters und nächsten Sommers, komme ich bestimmt dazu zwei bis drei weitere neue Paare für den großen Mann zu stricken.

Und da das ja auch irgendwie kreativ ist, kommt der Beitrag auch zum CreaDienstag.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Männerseife mit Spearmint

Die Seife, die ich euch heute zeige war eine Art Jubiläums-Seifchen. Es war nämlich die 25.Seife in meiner Siederkarriere, die ich gesiedet habe. Und seit meinem Neustart war es die erste Seife, die ich speziell für meinen Mann gesiedet habe. Er wäscht sich zwar klaglos mit allen Seifen, die ich so produziere die Hände, aber oft sind die Düfte nicht so seine Welt. Deshalb habe ich diese Seife mit den ätherischen Ölen Spearmint, Bergamotte-Minze und etwas Eukalyptus beduftet.



Und weil der große Mann gut schäumende Seifen bevorzugt, habe ich auch dies in der Rezeptgestaltung berücksichtigt. Im Prinzip ist das Rezept stark an der 25er-Rezept angelehnt. Enthalten sind 25% Kokosöl, 25% Schmalz, 25% Rapsöl, 15% Distelöl, 7% Rizinusöl und 3% Jojobaöl. Dazu etwas Salz, Zucker, Zitronensäure (wegen unserem harten Wasser) und zum Färben grüne Tonerde. Somit kann diese Seife von sich behaupten eine waschechte Naturseife zu sein.

Den Seifenleim habe ich dann geteilt, eine Hälfte ist in der Grundfarbe (die tatsächlich so schön weiß ist) und die andere Hälfte habe ich eingefärbt. Dann habe ich eine Saftpappe in der Schräge mit einem Stück Pappe unterteilt und den Seifenleim getrennt dort hineingegossen. Nachdem ich die Pappe herausgezogen haben, habe ich einmal eine Spirale geswirlt.
Ich bin mit der Seife insgesamt recht zufrieden, auch wenn ich das nicht so oft von meinen Seifen sagen kann. Normalerweise geht doch immer irgendetwas schief...


Dienstag, 13. Oktober 2015

Wohnung frei! - Im Igelhaus.


Heute zeige ich euch mal kein Werk von mir. Sondern ein Gemeinschaftswerk von meinem großen Sohn und Papa. Die beiden haben Stunden in der Werkstatt verbracht und gemeinsam zugesägt und geleimt und gehämmert und der Kindergartenjunge hatte richtig viel Spaß. 
Und ich habe jetzt das Igelhäuschen, dass ich mir schon so lange gewünscht habe.


Das Häuschen ist bis auf ein bisschen Holzleim unbehandelt und hat innen eine Abtrennung, damit sämtliche Katzen keine Chance haben einzudringen. Das Dach besteht zusätzlich aus Dachschindeln, damit es dicht ist.

Von den Abmessungen her hat sich mein Mann an die Info vom Bund Naturschutz gehalten. Dort gibt es auch noch mehr Informationen zur Igelüberwinterung und es wird auch genau erklärt, wie man selbst ein Igelhäuschen bauen kann. Allerdings hat mein Mann genug Erfahrung und hat sich deshalb dort nur Inspirieren lassen.


Inzwischen steht das Igelhäuschen zwischen Haselnuss und Rosa Rugosa versteckt, ganz hinten am Gartenzaun, damit keine kleinen Kinderhände hinkommen und wartet darauf, dass der potentielle Bewohner, der hier oft Nachts zu Besuch ist, auch einzieht.

Das Igelhäuschen zeige ich auch beim creaDienstag.