Mittwoch, 18. November 2015

Strickrock Lanesplitter


Heute mache ich nach längerer Zeit auch mal wieder beim MeMadeMittwoch mit. 


Noch während ich den Rock gestrickt habe, war ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich ihn auch tragen würde. Umso überraschter war ich dann nach der Fertigstellung und dem ersten Mal tragen: ich liebe den Rock! Er ist einfach super bequem und kuschelig warm. Im Herbst und Winter einfach perfekt. Ich gebe zu, aufgrund meiner Wollwahl ist er ein bisschen kratzig, aber da ich im Winter sowieso immer dicke Strumpfhosen oder Leggins darunter trage, macht das nix.


Ich bin schon aber überlegen, ob ich mir noch einen zweiten Rock stricken soll. Aber da ich, aufgrund meines Capsule Wardrobes einfach nicht so viele Kleidungsstücke benötige, wäre es wohl eher überflüssig.


Ach ja, bei dem Rock handelt es sich um Lanesplitter. Ein wirklich dankbares Strickstück. Schnell gestrickt, nicht zu langweilig und weit entfernt von kompliziert. Aber man kann ihn ganz leicht auf die eigenen Bedürfnisse adaptieren. Solche Strickmuster liebe ich einfach über alles. 
Gestrickt habe ich ihn mit Sockenwolle von Drops und Wolle Rödel. 



Donnerstag, 5. November 2015

Avocadoseife mit Tücken


Diese Seife hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet, weil sie sich gänzlich unkooperativ gezeigt hat. Zuerst hat sich der Seifenleim getrennt und als ich ihn dann endlich einigermaßen homogen in der Form hatte, begann sich Öl an der Oberfläche abzusetzen. Allerdings hatte ich schon so tolle Inhaltsstoffe in der Seife, dass ich mich geweigert habe, diese Seife auf den Müll zu werfen. Also habe ich mich in der Tugend Nummer 1 jeder Siederin geübt und hatte Geduld. Viiiiiel Geduld. Erst einen Monat, nachdem ich diese Seife gesiedet hatte, habe ich sie aus ihrer Form befreit und geschnitten.
Sie ist jetzt zwar optisch nicht unbedingt eine Schönheit, aber sie riecht sehr fein und hat ein tolles Innenleben. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich jemals wieder eine Seife mit einer frischen Avocado darin sieden werde...

In der Seife sind 40% Olivenöl, 26% Kokosöl, 20% grünes Avocadoöl, 10% Kakaobutter und 4% Rizinusöl. Dazu noch Zitronensäure, Zucker, Seide, grüne Tonerde und eine ganze, reife Avocado. Überfettet war die Seife ursprünglich mit 12%, aber weil ja etwas Öl ausgetreten ist, ist sie jetzt etwas weniger überfettet. Ich schätze, sie liegt jetzt so bei 10% ÜF. 
Und sie duftet lecker süßlich zitronig.

Die Seife zeige ich auch bei RUMS und bin sehr gespannt, was es heute sonst noch dort zu sehen gibt.


Montag, 2. November 2015

Schlupfjeans fürs Kleinkind


Diese Hose habe ich für meinen Kleinen genäht. Sie ist aus Jeansstoff. Das Schnittmuster ist "Ever Grey" aus der Ottobre 4/11. Die Hose hat die Größe 92. Aber wie immer bei den Ottobre-Schnitten passt die Hose auch in 98 noch sehr gut.


Die Hose war schnell und einfach genäht und durch die verschiedenen Teile hat es auch Spaß gemacht, die Jeans zu nähen.


Der Jeansstoff war mal in einem Restepaket von Buttinette und das Webband war mal von Michas Stoffecke.


Natürlich zeige ich die Hose auch noch bei M4B




Samstag, 24. Oktober 2015

Gedeckter Apfelkuchen


Heute habe ich mal wieder einen unserer Lieblingskuchen gebacken. Einen gedeckten Apfelkuchen.  Den habe ich vor ca. einem Jahr zufällig bei Chefkoch entdeckt und seitdem hat er sich zu einem Dauerbrenner gemausert. Wir mögen den Kuchen so gerne, weil er durch das Apfelmus besonders saftig wird.


Rezept (wie ich es immer backe)
Für den Boden:
200g Butter
80g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
1 Ei
-> diese Zutaten miteinander schaumig rühren.
300g Mehl Type 550
-> zu der Butter-Ei-Zucker-Masse geben und gut verrühren.
-> ein Obstkuchenblech (ein normales tut es auch) buttern und den Boden mit Backpapier auslegen.
-> den Teig darauf gleichmäßig verteilen.

Für den Belag:
3-4 Äpfel
350g (mehr oder weniger) Apfelmus
-> Äpfel schälen und klein schneiden. Ich nehme dafür die Äpfel, die wir gerade da haben.
-> Äpfel mit Apfelmus mischen (wir mögen es, wenn der Belag etwas feuchter ist und deshalb nehme ich tendenziell eher mehr Apfelmus) und gleichmäßig auf dem Boden verteilen.

Für die Streusel:
200g Butter
-> Butter schmelzen.
300g Mehl
100g Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
-> Zutaten mischen.
-> Zutaten in die Butter geben und vermengen.
-> Auf den Kuchen streuen.
-> Im Backofen bei Umluft bei 160°C ca. 50Min backen. Etwas auf die Streusel aufpassen, eventuell die Backtemperatur und -dauer an euren Backofen anpassen.

Guten Appetit!

Hier findet ihr das Original-Rezept.


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Mailin


Das ist Mailin, eine Themenseife zu Asien. Das bedeutet, ich habe versucht mich mit Inhalt und Optik dem Thema anzunähern.
Die Seife enthält 48% Kokosöl (für viel Schaum), 24% Erdnussöl, 20% Reiskeimöl, 4% Jojobaöl und 4% Rizinusöl. Dazu Rohseide in der Lauge. Und wie immer etwas Salz, Zucker und Zitronensäure.
Gefärbt ist die Seife mit roter und grauer Tonerde und die weißen Anteile sind ungefärbt.
Und passend beduftet ist die Seife mit dem Parfümöl China Rain von Brambleberry; ein herrlich frischer Duft, der moderat angedickt hat. Ich glaube, den gibt es inzwischen nicht mehr zu kaufen.
Und natürlich ist der Seifenleim dann in mein geliebtes Drachentray gekommen. Das ursprünglich auch die Inspiration war, überhaupt eine Themenseife Asien zu sieden.

Mal gucken, was es heute bei RUMS sonst noch zu sehen gibt.



Dienstag, 20. Oktober 2015

Wollsocken reparieren

Wisst ihr, was mich immer nervt? Wenn man schöne Wollsocken gestrickt hat und nach ungefähr einem Jahr (intensiven) Tragens, haben die Socken riesige Löcher an der Sohlenseite. Aber der Sockenschaft ist meist noch tiptop.
Und da der große Mann dieses Jahr mindestens drei Paar von diesen Löcher-Kandidaten hat, ich aber keine Lust (und Zeit) habe komplett neu zu stricken, habe ich mich entschlossen die vorhandenen Lochsocken einfach zu reparieren. Auf das sie ein weiteres Jahr halten.


Dafür habe ich einfach zuerst den Teil abgeschnitten, in dem die Löcher drin waren und wo die Wolle schon sehr dünn war. Ok, dass hat etwas Überwindung gekostet. 


Dann habe ich die ersten zwei bis drei Reihen aufgeribbelt, um alle losen Fäden zu eleminieren und alle Maschen ordentlich in Reih und Glied zu haben, um sie mit einem Nadelspiel aufnehmen zu können.


Und da ich keine passende Wolle mehr da hatte, habe ich einfach mit einer anderen (ungefähr) passenden Wolle angefangen die neue Spitze anzustricken.


Und das habe ich mit beiden Socken gemacht. Und -zack- hatte ich in der Hälfte der normalen Strickzeit wieder ein Paar komplett guter Socken, die hoffentlich das nächste Jahr halten. 

Und im Laufe des Winters und nächsten Sommers, komme ich bestimmt dazu zwei bis drei weitere neue Paare für den großen Mann zu stricken.

Und da das ja auch irgendwie kreativ ist, kommt der Beitrag auch zum CreaDienstag.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Männerseife mit Spearmint

Die Seife, die ich euch heute zeige war eine Art Jubiläums-Seifchen. Es war nämlich die 25.Seife in meiner Siederkarriere, die ich gesiedet habe. Und seit meinem Neustart war es die erste Seife, die ich speziell für meinen Mann gesiedet habe. Er wäscht sich zwar klaglos mit allen Seifen, die ich so produziere die Hände, aber oft sind die Düfte nicht so seine Welt. Deshalb habe ich diese Seife mit den ätherischen Ölen Spearmint, Bergamotte-Minze und etwas Eukalyptus beduftet.



Und weil der große Mann gut schäumende Seifen bevorzugt, habe ich auch dies in der Rezeptgestaltung berücksichtigt. Im Prinzip ist das Rezept stark an der 25er-Rezept angelehnt. Enthalten sind 25% Kokosöl, 25% Schmalz, 25% Rapsöl, 15% Distelöl, 7% Rizinusöl und 3% Jojobaöl. Dazu etwas Salz, Zucker, Zitronensäure (wegen unserem harten Wasser) und zum Färben grüne Tonerde. Somit kann diese Seife von sich behaupten eine waschechte Naturseife zu sein.

Den Seifenleim habe ich dann geteilt, eine Hälfte ist in der Grundfarbe (die tatsächlich so schön weiß ist) und die andere Hälfte habe ich eingefärbt. Dann habe ich eine Saftpappe in der Schräge mit einem Stück Pappe unterteilt und den Seifenleim getrennt dort hineingegossen. Nachdem ich die Pappe herausgezogen haben, habe ich einmal eine Spirale geswirlt.
Ich bin mit der Seife insgesamt recht zufrieden, auch wenn ich das nicht so oft von meinen Seifen sagen kann. Normalerweise geht doch immer irgendetwas schief...


Dienstag, 13. Oktober 2015

Wohnung frei! - Im Igelhaus.


Heute zeige ich euch mal kein Werk von mir. Sondern ein Gemeinschaftswerk von meinem großen Sohn und Papa. Die beiden haben Stunden in der Werkstatt verbracht und gemeinsam zugesägt und geleimt und gehämmert und der Kindergartenjunge hatte richtig viel Spaß. 
Und ich habe jetzt das Igelhäuschen, dass ich mir schon so lange gewünscht habe.


Das Häuschen ist bis auf ein bisschen Holzleim unbehandelt und hat innen eine Abtrennung, damit sämtliche Katzen keine Chance haben einzudringen. Das Dach besteht zusätzlich aus Dachschindeln, damit es dicht ist.

Von den Abmessungen her hat sich mein Mann an die Info vom Bund Naturschutz gehalten. Dort gibt es auch noch mehr Informationen zur Igelüberwinterung und es wird auch genau erklärt, wie man selbst ein Igelhäuschen bauen kann. Allerdings hat mein Mann genug Erfahrung und hat sich deshalb dort nur Inspirieren lassen.


Inzwischen steht das Igelhäuschen zwischen Haselnuss und Rosa Rugosa versteckt, ganz hinten am Gartenzaun, damit keine kleinen Kinderhände hinkommen und wartet darauf, dass der potentielle Bewohner, der hier oft Nachts zu Besuch ist, auch einzieht.

Das Igelhäuschen zeige ich auch beim creaDienstag.



Sonntag, 27. September 2015

For Windy Days


Für den Winter und Herbst habe ich für mein Vorschulkind eine Fleeceweste genäht. Zum Drüberziehen, über die dünnen Jerseyshirts. Das Schnittmuster heißt Windy Day und ist aus der Ottobre 3/12. Genäht habe ich die Weste in Größe 128.


Der rote Fleecestoff ist herrlich dick und flauschig und war mal in einem Buttinette Restepaket drin. Die Umrandungen sind aus Jersey und vom Stoffmarkt.


Hier noch ein paar Detailaufnamen.







Freitag, 25. September 2015

this moment

"A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment to pause, savor and remember."


Inspired by Soulemama.

Donnerstag, 17. September 2015

Verlosung im anderen Blog

Mein zweiter Blog "My Little Wardrobe Experiment" feiert seinen ersten Geburtstag. 


Ich blogge dort über meinen Capsule Wardrobe. Wer sich jetzt fragt: was ist denn das??? Dem lege ich diesen Artikel ans Herz.

Anlässlich dessen, dass ich jetzt schon über ein Jahr mit einem Capsule Wardrobe lebe, habe ich ein persönliches Fazit geschrieben, was sich für mich verändert hat. 

Und ein Gewinnspiel gibt es auch. Ihr könnt vier meiner selbstgesiedeten Seifen gewinnen. Der Lostopf hat noch bis zum 22.September geöffnet. Also, wenn ihr Interesse habt, dann nix wie rüber

Dienstag, 8. September 2015

Honig-Sole-Milch-Seifentraum


Das ist eine besonders leckere Seife. Sie ist nämlich mit Buttermilch und Honig. Ganz viel. Und obwohl sie nicht beduftet ist (bzw. die Vierecke nur mit ganz, ganz wenig Parfümöl) duftet sie herrlichst nach Honig.

Ich habe die Seife aus 35% Olivenöl, 34% Kokosöl, 15% Mandelöl und 10% Kakaobutter gemacht. Dazu sind noch 3% Zitronensäure, 30% Sole, 2% Bienenwachs, 20% Honig und 10% Buttermilch gekommen. Überfettet ist die Seife mit 12%, ich mag so hoch überfettete Seifen einfach.

Der obere Teil der Blockseife ist mit nicht mal 1% Parfümöl beduftet, aber das hat gereicht um den natürlichen Honigduft wunderbar zu unterstützen und den bedufteten Teil des Seifenleims etwas dunkler zu färben.


Eine Seife mit dieser Kombination zu machen ist nicht ganz einfach, weil diese Mengen an Honig den Seifenleim ganz schön aufheizen können. Deshalb habe ich die Seife auch nicht bewusst zum Gelen gebracht, sondern sie nur leicht eingedeckt ihrem Schicksal überlassen. 
Wie die meisten Honigseifen war sie recht lange weich, aber mit jetzt drei Monaten lässt sie sich schon schön anfassen.

Die Seife ist auch noch beim CreaDienstag zu sehen und ich bin schon sehr gespannt, was die anderen so gezaubert haben.



Samstag, 5. September 2015

Kuschelhose


Diese Jogginghose habe ich euch schon mal ein einer anderen Version gezeigt. Es ist das Schnittmuster High Jump aus der Ottobre 4/11. Die Hose hat die Größe 104. Mein großer Sohn ist gerade 116cm groß und die Hose wird langsam knapp.


Die Flicken auf den Knien habe ich ergänzt, weil die Kniepartie von Hosen derzeit keine langen Lebensspannen beim Kindergartenjungen haben und ich gehofft habe, diese so zu verlängern. Der Flicken selbst ist auch noch mal mit einer dünnen Lage Vlies unterlegt. Zum einen zur Verstärkung und zum anderen, weil es sich so besser Nähen lässt. 


Der schwarze Stoff ist ein ehemaliges Werbeshirt und der petrolfarbene Jersey war aus einer Trigema-Putzlappen-Bestellung.

Die Hose darf auch noch zu M4B. Dort können sich Jungs-Mamas noch mehr Ideen holen.



Samstag, 29. August 2015

Spieler


Die Ferienzeit des Kindergartenjungen hat mich doch stärker beansprucht, als ursprünglich gedacht. Darum zeige ich euch jetzt nur schnell einen Spieler, der eigentlich schon seit letztem Jahr fertig ist. Allerdings hat er lange eine Dasein als UFO geführt, weil ich keine Lust hatte die Druckknöpfe zu befestigen. Irgendwas geht mir da immer schief und ich habe so schon einige Löcher in eigentlich gelungene Nähstücke gemacht.
Aber im Frühjahr dachte ich mir, bevor mein Bald-Krippenkind gar nicht reinpasst... Gesagt, getan. Und der Spieler steht ihm wirklich gut. Er sieht soooo putzig damit aus. In erster Linie verwenden wir den Spieler aber als Schlafanzug. 


Das Schnittmuster heißt Star-star und ist aus der Ottobre 3/13. Genäht ist es in der größtmöglichen  Größe, nämlich 92.
Der Spieler ist aus einem alten T-Shirt meines Mannes entstanden und der neonorange-graue Jersey waren die letzten Fitzelchen eines Stoffes, den ich mal bei Buttinette erstanden hatte.




Dienstag, 28. Juli 2015

Haarseife mit Ghassoul


Und noch eine Haarseife, die ich für mich gesiedet habe. Hier habe ich euch ja meine erste Haarseife schon vorgestellt. Ich muss gestehen, ich hab die Seife noch immer nicht angewaschen, aber dafür ist sie jetzt schön gereift.

Trotzdem konnte ich nicht wiederstehen und habe mit ähnlichen Ölen, aber in einem anderen Mischungsverhältnis und mit einer anderen Überfettung noch eine Haarseife gesiedet.

Diesmal sind 40% Olivenöl, 30% Rizinusöl, 20% raffiniertes Avocadoöl und 10% Kokosnussöl drin. Zusätzlich sind noch Zitronensäure, Salz, Zucker und Ghassoul (das ist Wascherde) in die Seife gekommen. Die dunkle Linie ist eine Ader aus Kakaopulver und der untere Teil der Seife ist mit einem vanilligen Parfümöl beduftet, das den Seifenleim dunkelbraun färbt. Ich wusste das schon und habe es entsprechend auch in der Planung der Seife berücksichtigt.
Ach ja, der Überfettungsgrad der Seife liegt bei 5% und zusammen mit dem vielen Olivenöl und Avocadoöl hoffe ich einfach mal, dass die Haarseife für meine Haare nicht zu reichhaltig ist.

Gerne zeige ich die Seife auch beim CreaDienstag und ich bin schon ganz gespannt, was die anderen so gezaubert haben.

Freitag, 24. Juli 2015

this moment

"A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment to pause, savor and remember."


Inspired by Soulemama.

Dienstag, 21. Juli 2015

Piratenparty


Wie im Geburtstagspost versprochen, zeige ich euch heute Eindrücke von der Piratenparty, die wir für unseren 5-jährigen Kindergartenjungen geschmissen haben. Ich hoffe, euch gefallen die Ideen und ihr könnt euch ein paar Inspirationen holen. :)

Circa drei Wochen vor dem eigentlichen Geburtstag haben wir die Einladungen gebastelt (und dann zwei Tage später auch im Kindergarten verteilt, bzw. per Post verschickt).


Die Einladungen waren schnell gemacht. Ich habe mir im Internet eine grobe Vorlage gesucht und dann den Text (wie ich ihn wollte) in die Vorlage eingearbeitet. Den "Weg" auf der Schatzkarte habe ich mit Filzstift händisch eingezeichnet. Dann folgte eine kurze Überwindung und dann haben wir die eben frisch ausgedruckten Einladungsschreiben zerknüllt. Und zum Schluss habe ich noch die Ränder der Einladungen mit Hilfe einer Kerze (Feuerzeuge werden bei der Menge an Zündelarbeit zu schnell heiß) angesengt. Der Kindergartenjunge durfte zwar zuschauen, aber natürlich durfte er bei der Zündelei nicht mitmachen. Nach einiger Überlegung haben wir dann auch noch ein paar Brandflecken in die Mitte der Karten gesetzt, damit es authentischer aussieht. 
Oben seht ihr die Einladungen, wie wir sie im Kindergarten verteilt haben. Die untere Einladung musste an den Postversand angepasst werden. ;)


Am Geburtstag selbst gab es natürlich einen Piraten-Geburtstagskuchen.


Die Segel sind aus ausgedruckten Piratenflaggen zugeschnitten, bzw. spucken Suchmaschinen auch brauchbare Ergebnisse aus, wenn man nach Piraten-Segeln sucht.


Für den Kindergeburtstag haben wir Pappschwerter gebastelt und mit Lackfarbe angesprüht.


Auch Essen und Trinkbecher wurden piratig verziert. Wobei ich zugeben muss, dass das nur mir wichtig war und den Nachwuchspiraten herzlichst egal. :D


Für die eingeladenen 5-jährigen haben wir eine Schatzsuche geplant.  Ich wollte die Schatzsuche aber nicht zu lang gestalten, da die Jungs auch noch genügend Zeit haben sollten, um miteinander frei zu spielen. 
Außerdem war für den Geburtstag extrem heißes Wetter angekündigt worden, so dass wir am Abend vor der Feier noch spontan einige Spiele umdisponierten und Wasserspiele mit in die Schatzssuche aufnahmen.


In unserer Familie ist mein Mann mit dem zeichnerischen Talent gesegnet, also durfte er auch die Schatzkarte malen. Wir haben sie dann in mehrere Teile zerrissen und die Jungs sollten sich an jeder Station den nächsten Kartenteil erarbeiten.

Den ersten Kartenteil haben sie vom Oberpiraten bekommen, in dem sie ihm durch lautes, schreckliches Gebrüll Angst einjagten (mir haben noch nach 30 Minuten die Ohren geklingelt…). Dann ging es zur ersten Station, in der die Nachwuchspiraten ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen mussten.


Die Kanonenkugeln waren Wasserbomben, was extrem gut ankam. Der nächste Hinweis war dann in einem gekennzeichneten Becher versteckt.


Der Hinweis führte zur nächsten Station, dem Plankenlaufen. Diesmal versteckte sich der Hinweis auf dem Boden eines Eimers, der mit Wasser gefüllt war.

 

Um an den Hinweis zu kommen, galt es den Eimer zu leeren. Indem die Piraten den Eimer ausschöpften, mit ihren Becherchen über eine Planke balancierten und dann das Wasser in einen anderen Eimer kippten.


Damit es nicht zu lange dauerte, duften die Nachwuchspiraten, sobald sie es schafften, den blauen Eimer umkippen, um an den Hinweis zu kommen.


Der nächste Hinweis war derjenige, der am langwierigsten zu finden war. Er war nämlich im Sandkasten verbuddelt. Aber wer einen Schatz finden will, der muss auch graben. ;)


Nachdem der Hinweis gefunden und die Schatzkarte vollständig zusammen gesetzt war, wurde das Piratenversteck von allen Seiten gestürmt. 


Und der Schatz gehoben.


Die Schatzkästchen (ein Glücksgriff in den Schnäppchenregalen des örtlichen Baumarktes) enthielten Goldmünzen und Muscheln und ein kleinwenig Naschkram. Und natürlich durfte jeder Pirat seinen Schatz auch mit nach Hause nehmen.


Und da ja auch einige gebastelte Sachen dabei waren, bin ich mal so frei und verlinke mal zu M4B und CreaDienstag.