Donnerstag, 31. Mai 2012

Brot backen old school

Seit Januar backe ich jede Woche mein eigenes Brot mit Sauerteig. Es ist wirklich ganz leicht. Ich dachte mir, vielleicht interessiert es ja jemanden wie genau ich das mache und ich wollte auch etwas die Hemmschwelle herab setzen. Und da heute mal wieder mein wöchentliches Brot fällig war, habe ich dabei ein paar Fotos geknipst.


Dazu brauche ich 500g Roggenmehl (ich nehm immer 1150) und einen TL (oder mehr, je nach Geschmack) Salz.

Und natürlich Sauerteig, 500g. So sieht meiner aus, wenn ich ihn rund 16 Stunden geführt habe (bei Gelegenheit und wenn es interessiert kann ich auch einen Blogartikel darüber schreiben, wie ich das mache).





Ein Gruppenbild mit dem 1/4 Liter lauwarmem Wasser, das ich auch noch brauche.


Alles mit einem ganz popeligen Handrührgerät zusammengemengt. Je feuchter der Teig ist, desto leichter tut sich das Gerät. Aber wenn der Teig zu feucht ist bekommt ihr eher einen Fladen als ein Brot.


Nach 30 Minuten Gehzeit nochmals kurz durchkneten und dann mit einem feuchten (!) Teigschaber das Ganze aus der Schüssel gekratzt.


Geschafft. Jetzt den Teig mit nassen Händen in Form kneten. Davon gibt es kein Foto. Ich war allein und ich wollte mir den Foto dann doch nicht ruinieren.


Ich forme immer eine Kugel, die etwas höher als breit ist. Das ergibt später eine ganz gute Form.



Mit eingeschnittenem Kreuz und zu Dekozwecken mit Mehl bestäubt. Jetzt darf der Teig ca. zwei Stunden gehen. Bei mir immer im Backofen, bei dem nur das Licht eingeschaltet ist. Das hat mir die besten und konstantesten Ergebnisse beschehrt.


Das Brot nach der Gehzeit: etwas um die Hälfte flacher und um das Doppelte größer. Sieht doch schon ganz gut. Ab in den Ofen.



Und hier das Ergebnis nach einer Stunde Backzeit. Ich mache es immer so, dass ich das Brot im gut (!) aufgeheizten Backofen erst 15 Minuten auf 250°C backen lasse und einen kleinen Schluck Wasser in eine feuerfeste Form gebe (Vorsicht: Verbrennungsgefahr!). Das verdampft dann im Schwall und gibt eine schöne Kruste. Die restlichen 45 Minuten backt das Brot bei ca. 180°C fertig.

Jetzt noch auskühlen lassen, am besten über Nacht, sonst kann es Bauchgrimmen geben. Und dann: Guten Hunger!


Mittwoch, 30. Mai 2012

Instant Glamour

So heißt die Mütze, die ich hier gestrickt habe. Die Vorlage ist von Wendy Bernard in Custom Knits. Meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswertes Strickbuch, aus dem ich auch schon einiges gemacht habe.



Die Mütze war auch sehr schnell gestrickt und es hat auch echt Spaß gemacht sie zu arbeiten. Die Wolle ist von Lana Grossa.

Dienstag, 29. Mai 2012

Samstag, 26. Mai 2012

Windeltorte

Vor ein paar Tagen habe ich meine erste selbstgebastelte Windeltorte verschenkt. Die frisch gewordene Mutter hat sich auch gefreut, Windeln kann man ja immer brauchen.

Die U-Heft-Hülle hatte ich ja hier schon mal gezeigt.

Das arbeitintensivste an der ganzen Sache war eigentlich, die ganzen Windeln zu Rollen zu rollen und dann festzubinden. Und mit Hilfe eines großen Einweckgummis war es dann auch kein Problem die einzelnen Ebenen zu schnüren. Ach ja, etwas kniffelig war es auch, den kleinen Mann dann davon abzuhalten erst die Windelrollen wieder aufzuknobeln und später dann die komplette Windeltorte zu demontieren.


Sonntag, 20. Mai 2012

Die Zweite ihrer Art (Aus alt mach neu (3))






Diese Hose hier ist nach dem gleichen Schnittmuster entstanden wie diese Hose. Grundlage für diese Hose war eine alte "Wellnesshose" (wie man neuerdings statt Jogginghose sagt) aus schwarzem Samt. Die Hose ist einfach herrlich kuschelig und bequem und der kleine Mann zieht sie auch sehr gerne an.

Samstag, 19. Mai 2012

Sooo lang...

schon wieder her, dass ich gebloggt habe? Kann ja gar nicht sein!
Aber da ich ja noch keine Leserschaft habe, ist es ja auch nicht so wild. *g*

Hmp. Eigentlich wollte ich euch jetzt mal wieder eines meiner genähten Werke zeigen, aber Photobucket lässt mich nicht rein und sagt mir, dass ich mein Passwort zu oft falsch eingegeben habe. Pah, Zicke!
Dann nutze ich eben den Rest des Mittagsschlafs des kleinen Mannes und schneide eine Sommerhose zu. Aus einem alten Hemd des großen Mannes.

Sonntag, 13. Mai 2012

Heute morgen haben der kleine Mann und ich eine Runde durch den benachbarten Wald gedreht und zwei Caches mitgenommen. Wenn ihr euch fragt, wovon ich rede: von Geocaching. Das macht wirklich Spaß, nicht nur in der eigenen Umgebung, sondern auch wenn man in Urlaub ist. Caches sind nämlich fast immer an besonders schönen/ bedeutsamen/ interessanten Orten versteckt und so sieht und lernt man Sachen, die einem sonst entgangen wären. Gerade auch in der eigenen Nachbarschaft.





Und diesem netten kleinen Kerl sind wir auch begegnet. Er saß vor uns auf dem Weg, frei nach dem Motto: du kommst hier ned vorbei!




Samstag, 12. Mai 2012

Aus alt mach neu (2)

Da der große Mann Unmengen an T-Shirts hat (mehr als ich!!), von denen er maximal das obere Drittel des Stapels anzieht, zwinge ich ihn bisweilen diesen Stapel auszumisten. Und wenn er sich weigert und ich gerade dringend Bedarf an einem dunklen Jerseystoff habe, bediene ich mich aus dem untersten Drittel des Stapels. Bisher ist es ihm noch kein einziges Mal aufgefallen.
So ist auch diese Hose des kleinen Mannes aus einem gekiddnapptem T-Shirt entstanden. Was man leider nicht so gut sieht: der schwarze Jersy ist gerippt.


Der Schnitt ist aus der Ottobre, Größe 92.

Freitag, 11. Mai 2012

Standard-Brot

Gestern habe ich mal wieder mein übliches Roggensauerteigbrot gebacken, damit die Kleinfamilie nicht verhungert. Ich liebe es, wenn der Brotgeruch durchs Haus zieht, da wirkt plötzlich alles so heimelig. Und wie immer habe ich mich dabei gefragt, warum ich so lang Brot gekauft habe? Es gibt wirklich kaum etwas leichteres als Sauerteigbrot backen. Mit Hefe habe ich da mehr Schwierigkeiten.

Mein Brot besteht aus ca. 500g Roggensauerteig, 500g Roggenmehl, 0,25l lauwarmem Wasser und einem gut gehäuften TL Salz.



Mittwoch, 9. Mai 2012

Cute Bootees

Hier wird nicht nur genäht, hier wird auch gestrickt! Diese niedlichen Schühchen habe ich vor einiger Zeit gemacht, als ich mit meinem Sohn ganz frisch schwanger war. Zusammen mit dem positiven Schwangerschaftstest habe ich sie dem werdenden Vater überreicht.
Gepasst haben sie dem kleinen Mann dann aber leider nie, weil er schon mit großen Füßen auf die Welt kam. Egal, sie werden aus nostalgischen Gründen aufgehoben.


Dienstag, 8. Mai 2012

Aus alt mach neu (1)

Oft sortiere ich Kleidung aus, die ich eigentlich noch zu gut zum Wegwerfen finde oder zu schade, um sie in die Kleidersammlung zu geben, die ich aber einfach nicht mehr Anziehe und deshalb auch nicht in meinem Kleiderschrank liegen haben will. Solche Stiefkinder waren der eigentliche Grund, warum ich mit dem Nähen angefangen habe: um sie irgendwie weiter verwursten zu können.

So wurde aus einem alten T-Shirt von mir ein niegelnagelneues für den kleinen Mann. Tja, irgendwie habe ich es geschafft den Druck nicht ganz mittig auszuschneiden und mit dem Mini-Abnäher für den V-Ausschnitt hatte ich auch noch so meine Probleme. Aber der kleine Mann ist da zum Glück noch nicht so heikel und zieht alles an, was ich ihm rauslege.


Montag, 7. Mai 2012

U-Heft-Hüllen

Mein erster Nähversuch (nach Gardinen kürzen) war eine U-Heft-Hülle für Sohnemann. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sonderlich viele Stoffe hatte, mussten ein Gardinenrest und ein ungeliebtes Hemd des großen Mannes herhalten.




Inzwischen bilde ich mir ein, ich wäre etwas besser geworden. Und da meine Nachbarin hochschwanger ist, habe ich ihr zur Geburt ebenfalls eine U-Heft-Hülle genäht.



Wie unschwer zu erkennen ist, stammt der Stoff vom großen Schweden. Der weiße Stoff ist wieder ein Gardinenrest.